Projektinhalt / Projektbesonderheiten
Das Gebäude, 1959 als Versuchs- und Laborgebäude mit einer Reaktorhalle, die jedoch nie zu
Kernforschungszwecken genutzt wurde, fertiggestellt, steht mit seiner Backsteinfassade und einer
für damalige Verhältnisse hochmoderen Stahl-Glas-Fassade mit Schwenk-Kipp-Flügeln unter
Denkmalschutz.
Das Gebäude wird seit den 90-er Jahren von der Musikhochschule genutzt. In der sogenannten
"Reaktorhalle" finden Theateraufführungen statt. Sie bietet durch den massiven Betonkörper, die Höhe
und die Balkone besondere Möglichkeiten für Inszenierungen.
Umbau Innenbereich:
Erstellen von Überäumen für Musikstudenten mit besonderen Schallschutzanforderungen.
Errichtung neuer Sanitärtrakte, Überarbeitung des Foyers für die "Reaktorhalle" und Umgestaltung
dieser Halle in einen modernen Theaterraum.
Einbau eines Doppelbodens im Carl-Orff-Saal sowie Sanierung des Shed-Daches.
Restaurierung Außenbereich:
Fassadensanierung unter Einhaltung der Anforderungen des Denkmalschutzes, d.h. Nachbau der
Flügel und anderer Bauteile der thermisch nicht getrennten Fassade.
Betonsanierung des mit Klinkermauerwerk ausgefachten Stahlbetonskelettbaus.
Auftraggeber
Öffentlich
Projektgröße
BRI ca. 30.000 cbm
Beauftragte Leistungsphasen
HOAI § 15 Lph. 6 - 8
Bauzeit
2 Jahre